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Gesundheit an BordLangstreckenflüge sind für viele Urlauber Stress. Dabei sollte es gerade im Urlaub und auf dem Weg dorthin, entspannt und gesund zugehen. Mit ein paar guten Ratschlägen wird der Langstreckenflug ein angenehmer Start in den Urlaub. Viele Menschen auf kleinstem Raum, eng aneinander gereihte Sitzplätze und stickige Luft. Dazu Kopfschmerzen, ein trockener Mund und Druck auf den Ohren: Das sind unangenehme Erfahrungen, die jeder gemacht hat, der einmal mit dem Flugzeug gereist ist. Vor allem bei Langstreckenflügen gilt deshalb die Regel: viel trinken, am besten Mineralwasser oder Fruchtschorlen. Kaffee und Alkohol entwässern und sind nicht zu empfehlen. Neuerdings gibt es hochdosierte Vitamine und Mineralien in kleinen Ampullen, die durch einen Zerstäuber direkt in den Mund gesprüht werden können. Das Ergebnis: der Körper wird gut mit Mineralstoffen versorgt und ermüdet nicht so schnell. Die Luftfeuchtigkeit in einem Flugzeug ist gering: Nur zehn Prozent. Die Haut ist daher trocken, und Augen reagieren gereizt. Feuchtigkeitssprays schaffen Abhilfe: die Flüssigkeit wird direkt in das Gesicht gesprüht und enthält meist belebende Inhaltsstoffe, die die Haut entspannen. Kontaktlinsenträger sollten besser zur augenfreundlicheren Brille greifen. Durch die trockene Luft wird die empfindliche Bindehaut noch zusätzlich gereizt. Besondere Vorsicht gilt bei Zahnfüllungen: "Bei alten oder schlechtverarbeiteten Zahnfüllungen können Luftkissen unter den Füllungen entstehen.", sagt Hartwig Pohlmann, Zahnarzt. Bei dem Druck im Flugzeug dehnt sich die Luft unter der Füllung aus. Es kommt zur Irritation des Wurzelnerven. Heftige Schmerzen entstehen, die sich auf das gesamte Nervensystem ausweiten können. Übelkeit, Ohnmachtsanfälle und Blutkreislaufprobleme sind die Folge. Der langsame Blutkreislauf erhöht die Gefahr einer Embolie, eines Blutgerinnsels, in den Blutgefäßen. Tipps zur Vorbeugung: Vor dem Flug ist ein Besuch beim Zahnarzt ratsam. Alte Füllungen werden ersetzt. Bei Kreislaufproblemen und Emboliegefahr werden Stützstrümpfe und blutverdünnende Mittel, Aspirin 300 mg oder Heparin, von Ärzten empfohlen. Diese sollten möglichst 14 Tage vor dem Flugtermin eingenommen werden. Ein generelles Flugverbot gilt für schwer Herz- und Lungenkranke, schwere Epileptiker, Menschen mit ausgeprägter Blutarmut und Schwangere in den letzten vier Wochen. Nach Operationen sollte vier bis zwölf Monate Wartezeit eingerechnet und erst dann, nach Empfehlung des Arztes, ein Flugzeug betreten werden. (Artikel von: 21.09.2005, katpop) |
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