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Smartphone als SoforteinsteigerZwei Konkurrenten, ein Modell: Die Mobilfunkbetreiber T-Mobile und O2 (früher Viag Interkom) haben beide ein Smartphone im Angebot: Bis auf den Namen unterscheiden sie sich kaum.
Jedenfalls ist hier neben den typischen Anwendungen eines Organizers auch gleich komfortables Surfen und Telefonieren über das Mobilfunknetz möglich. Design toll, Software auf dem neuesten Stand Schick im Design sind die Geräte. Silbern ist das Display eingefasst, mehrere Knöpfe ermöglichen entweder Organizerfunktionalitäten oder auch das schnelle Telefonieren. Ziemlich fummelig ist allerdings das Einlegen der SIM-Karte, welche für das Telefonieren und Surfen notwendig ist. Sie ist - ebenso wie weitere kleine Buchsen - nur durch etwas Gummi geschützt. 201 Gramm bringt das Gerät insgesamt auf die Waage. Display Das Display ist veraltet: Es bietet nur 4096 Farbabstufungen, ist ein einfaches TFT-Tochscreen ohne Entspiegelung. Allerdings ist die Kontaktsensivität wirklich hervorragend. Andere Geräte bieten aber mehr Komfort. Prozessor und Speicher Auch beim Prozessor ist der technische Zug schon weiter gefahren: Ein 206 Megahertz schneller Intel StrongARM ist eingebaut - das reicht allerdings für die derzeitige Pocket-PC-Generation völlig aus. Der interne Speicher beträgt 32 Megabyte, da gibt es schon mehr am Markt. Zubehör und Ausbaufähigkeit Ein ausführliches Benutzerhandbuch, das allerdings einige wichtige Fragen offen lässt, eine eigene Tasche, ein Stereoheadset, die übliche Software und eine USB-Docking-Station sind im Lieferumfang inbegriffen. Wichtig auch: Das integrierte GSM/GPRS-Modul, welches den derzeitigen Stand der Technik repräsentiert. Ein UMTS-Ausbau ist dabei rein technisch eher unwahrscheinlich - eher werden die Mobilfunkbetreiber neue Geräte auf den Markt bringen. Nachteilig ist: Der Akku ist im Gerät fest integriert. Sein Aufladegerät ist über die Docking-SWtation oder über einen Aufstecker auf den Adapter möglich. Natürlich ist auch eine Infrarotschnittstelle integriert. Einen Steckplatz für eine SD-Speicher- oder Anwendungskarte bietet das Gerät, das ist nicht gerade viel. Betriebssystem und Internet Das Betriebssystem Windows Pocket PC 2002 ist bei T-Mobil schon in der Startseite um eine Funktion erweitert: t-zones, einer Portalsseite für den Start ins Internet. Auch eine Video- und Musikabspielesoftware ist integriert. Leider ist dann aber auch erst mal Schluss mit Intuitivität in Sachen Internetconnectivity. Denn geht der Nutzer auf das Websiteportal t-zone, dann wird er als erstes aufgefordert, sich als Nutzer anzumelden - ganz so wie es auch mit dem normalen Internetexplorer ist. Dabei offenbart sich das große Nutzungsführungsproblem des Betriebssystems. Normalerweise nimmt man nun an, dass hier komplett neue Daten eingegeben werden müssen. Stattdessen haben aber die Handy-Provider bereits ihre Daten vorinstalliert und sie müssen jetzt noch richtig ausgewählt werden. Hier nimmt den unbedarften Nutzer allerdings niemand an die Hand, auch nicht die Gebrauchsanleitung. Sehr gut gelöst ist allerdings die Kommunikation zwischen der SIM-Karte und dem Organizer: Telefonieren über den PDA ist überhaupt kein Problem, Anrufe können direkt aus der Kontaktedatenbank heraus bewerkstelligt werden - und auch die gegenseitige Übertragung der Daten klappt wirklich problemlos. Ein Nutzer sollte allerdings niemals vergessen, dass mit einem lang anhaltenden Klick auf einen Datensatz diverse weitere Aktionen möglich sind, die oft nicht im Hauptmenü einer Anwendung aufrufbar sind. Ein ganz besonderes Schmankerl muss hier aber noch unbedingt herausgestellt werden: Beim T-Mobile MDA gibt es als "Special Offer" den Navigate: Damit lassen sich dann im Auto direkt die richtigen Routen zu einem gewünschten Ziel eingeben. Das ist wirklich spitze. T-Mobile MDA/O2 XDA - Technische Daten
Fazit: Positiv:
Negativ:
Linktipps:
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