Josef Ackermann in Kölner Universität

Eines dürfen seine Leute nicht vergessen. "Ackerman der Faltwand hängen Flipcharts, auf denen die Namen von Wirtschaftsbossen und Wissenschaftlern stehen. Im Flur stapeln sich Köln-Führer neben Ausdrucken vom Kongreßprogramm und Umhängebändern für die Sicherheitsausweise. Mittendrin stehen die

"Talking Heads"-Skulpturen, die der Künstlervater einer Studentin für den Kongreß gesponsert hat. Ständig klingelt irgendwo ein Telefon. "Daniel, Clement bietet uns ein Grußwort an. Kriegen wir das noch unter?", ruft eine Studentin Daniel Kruse, dem PR-Mann des OFW zu. Der 25jährige fällt mit seinem Magisterstudium der Fächer Politik, Theaterfilm- und Fernsehwissenschaften sowie Völkerkunde etwas aus der Reihe. Seit Monaten sitzt er jeden Tag von morgens bis abends im OFW-Büro, das laufende Semester hat er - wie die meisten hier - schon abgeschrieben. "Wir arbeiten jetzt durch, irgendwann ist das auch egal", sagt er. Sein jüngster Erfolg: Die Deutsche Welle wird dreimal am Tag live vom Kongreß berichten. Vor 20 Jahren gründeten Christian Rast und Uwe Berg den Kölner Kongreß um mehr Praxisbezug ins BWL-Studium zu bringen. Die Arbeit beim OFW bringt die Studenten weiter, auch wenn sie dabei nichts verdienen, meint Rast. "Die Studenten managen ein komplexes Gebilde und lernen, wie motiviere ich Leute für mich zu arbeiten", sagt der 42jährige.Weitere nützliche Links:Hochschule, Studenten, Universität, Praktikum, JobStudenten für kompetente Nachhilfe

(Artikel von: 24.08.2005, linpan)